Meine Erfahrungen bei Ninja Warrior

Aktualisiert: Nov 1



Da ich leider nicht bei Ninja Warrior gezeigt wurde, außer im Publikum, wollte ich dennoch meine Eindrücke und einige Bilder von der Show mit euch teilen. Ihr erfahrt auch, wie weit ich gekommen bin.


Früh Morgens ging es los nach Köln, zu dritt, mit dem Auto. Die Fahrt war ruhig, sehr wenig Verkehr, immerhin war es noch zu Corona hochzeiten.

Auch die typische Autobahn Pause am Mc Donalds war nur durch einen Drive in möglich.

So ging die Fahrt schnell dahin und konnten schnell im Hotel einchecken.

Das Hotel war mir gleich sympathisch, da sie ein Pauschenpferd im Eingangsbereich stehen hatten, was ein Turnerherz gleich strahlen lässt. Auch sonst sah das Hotel sehr Edel aus.

Da wir noch genug Zeit hatten, sind wir noch durch die Stadt geschlendert und haben sie uns angesehen, bevor wir zur ersten Hürde kamen.

Dem Corona Test.



Nach gespanntem warten, kam spät Abends dann die Meldung, dass wir Alle Gesund sind und antreten dürfen am Parkour.

So ging es am nächsten Tag zeitig in die RTL-Studios.

Unter Einhaltung von Maskenregeln und co. gab es eine Einweisung und eine Führung durch den Parkour.

Mein erster Eindruck war: “Oh Oh, sieht ja größer aus als im Fernsehen”, und dann stieg die Aufregung. Das coole war, dass wir den anderen Athleten zuschauen durften. So konnte ich auch den lauf meines Mitstreiters Niklas und meiner Mitstreiterin Sonja verfolgen, die jedoch erst nach mir dran kam.

Bevor es losging konnte man sich noch in einem externen Aufwärmraum vorbereiten.

Und nach kurzer Wartezeit ging es auch schon los. Man ging auf die Startplattform und wartete auf das Signal. Die Kameras wurden auf mich gerichtet. Ich hörte mein Herz pochen. Ich hörte nur noch das Startgeräusch und lief los. Mit großen Schritten über die Drehenden Dreiecke, möglichst mittig, dass sie nicht anfangen zu drehen. Sprang zum Seil, schwang hinüber und landete auf der Matte.

So erstes Hindernis geschafft, war doch gar nicht so schwer. Also nur noch sieben vor mir.



Nach einigen hin und her schwingen, hielt ich die Höhe für Richtig und sprang zum Cargo-Netz.

Im ersten Moment, dachte ich, ich sei zu früh abgesprungen, doch es hat noch gereicht. Ich kletterte vorsichtig, weiter und war auch schon bei der gegenüberliegenden Seite angekommen.



Jetzt kam ein Hindernis vor das ich am meisten Respekt hatte, die Schwebenden Keile, da ich es nie vorher geübt hatte. Mir wurde als Tipp gegeben, mit viel Speed hinüber zu sprinten. Und das hat auch funktioniert.




Das nächste Hindernis sah am gefährlichsten aus, jedoch war ich mir sicher, dass ein Turner hier Vorteile hat, da es hier auf ein gutes Schwung Gefühl ankam. Die Sprungfedern.

Mit Anlauf sprang ich auf das Trampolin und Sprang zum ersten Schwingstab.

Der erste Eindruck war, das der Stab stärker schwingt als gedacht. Jedoch konnte ich diese Schwung Energie nutzen. Wenn man sich im richtigen Moment vom Stab nach vorne gedrückt hat, wurde man durch die Federn richtig nach oben katapultiert. Über vier Stäbe ging es und mit einer eleganten Landung beendete ich auch dieses Hindernis.



Weiter ging es durch den Tunnel. Ich hatte mir etwas Sorgen gemacht, ob meine Schuhe genug Grip haben, um mich zu halten, jedoch ging es ganz gut durch. Ich sprang am Ende des Tunnels auf ein Trampolin, hielt mich am Schwingenden Stamm Fest und schwang auf die andere Seite.



Jetzt kam die Himmelsleiter, da ich dieses Hindernis mittlerweile schon ein paar mal geübt habe war es auch kein Problem. Kein Problem bis ich weiter zum nächsten Hindernis kletterte. Da kam dann das Aus. Ich fragte mich erst wieso, dann wurde mir gesagt, dass ich eine Stufe bei der Himmelsleiter ausgelassen hatte.



Der Blick verrät alles, hier erfuhr ich, dass ich draußen bin.

Das ärgerte mich natürlich richtig, da ich wusste ich hätte es schaffen können. Es hätten nur noch die Bretter gefehlt und die Wall.

Auf jeden Fall kletterte ich dann zurück und wurde von der Laura interviewed, leider habe ich von diesem Interview einen Filmriss. Nur vereinzelte Bilder sind in meinem Kopf.

Ich weiß nur, dass ich mich total dehydriert gefühlt hatte und ich meine Beine gespürt habe.


Auch wenn ich an dieser Stelle rausgefallen bin, hat es total Spaß gemacht dort mit zu machen. Beim nächsten mal will ich wieder mit machen und da wird mir dieser Fehler nicht mehr passieren.


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