Im Hier und Jetzt trainieren #Trainingsphilosophie


Im Hier und Jetzt trainieren

Heute geht es um ein Thema, das mir im Training immer wichtiger wird, und zwar geht es darum, “Im Hier und Jetzt zu trainieren”. Ich bin durch den Film “Peaceful Warrior” auf diese Methode gestoßen, in dem es um einen Turner geht, der zwar erfolgreich, jedoch nicht richtig glücklich ist und in seinen Träumen durch Ängste geplagt wird. Er lernt seinen Mentor Sokrates kennen, der ihm unter anderem den Tipp gibt, “Im Hier und Jetzt zu sein.”


Ablenkung vermeiden

Ständig ist unser Hirn mit unzähligen Dingen beschäftigt, weil sie uns wichtiger erscheinen als der Augenblick, der im ersten Moment langweilig erscheinen kann. Doch in jeder Sekunde, in jeder Millisekunde, passiert etwas in unserer Gedankenwelt in uns und um uns herum.

Ein Sprung im Turnen dauert weniger als eine Sekunde, wobei es nicht von Belang sein darf, was in dem Moment um uns herum ist: Egal ob viele Leute zuschauen, ob sie lachen würden wenn du stürzt, ob Du Dich verletzen könntest, all das darf in diesem Moment keine Rolle spielen. Du mußt während dieser Übung, während dieses Momentes, genau daran denken, was in diesem einen Moment wichtig ist, um die Übungen bestmöglich durchzuführen, ohne die äußeren Umständen zu berücksichtigen. Wenn du genau das machst, dann ist alles andere unwichtig, weil du dann die Übung schaffst.


Das Unwesentliche ausblenden

Viele von Euch kennen bestimmt das Gefühl, Angst zu haben, eine Übung auszuführen, was meistens daran liegt, dass ihr daran denkt, was alles Negatives passieren könnte! Ich kenne das nur zu gut und weiß genau, dass 90 Prozent der Fälle nicht eintreten werden. Weshalb also die Energie für etwas verschwenden, das ohnehin nicht eintritt? Also denke nur an das, was du gerade machen musst. Es ist nicht leicht, erfordert Übung und die Fähigkeit, sich in der jeweiligen Situation auf das in dem Moment wirklich Wesentliche zu fokussieren. In den zwei Jahren, die ich diese Methode kenne, wurde ich zwar immer besser darin, jedoch schaffe auch ich es nicht immer, meine Gedanken komplett abzuschalten.

Das gleiche Prinzip gilt auch für viele anderen Situationen. Wenn du beispielsweise in einer Prüfung bist, brauchst Du Dir in dem Moment keine Gedanken darüber zu machen, ob Du die Haustüre abgeschlossen hast, weil Du es in dem Moment sowieso nicht ändern kannst. Konzentriere Dich also auf das Wesentliche und lasse Dich nicht von Dingen ablenken, die in der Situation keine Rolle spielen oder sowieso nicht zu ändern sind.


Nur der jeweilige Moment zählt

Man kann sich das besonders gut bewusst machen, wenn man draußen in der Natur ist. Am besten schaltet man sein Handy aus und denkt nicht an das nächste Selfie für Instagram, sondern lenkt seine Gedanken einfach auf das, was gerade passiert: Vögel zwitschern, der Wind weht durch die Blätter, die Sonne wärmt Euer Gesicht, die Wolken ziehen vorbei, ein Eichhörnchen klettert auf den Baum... und das alles in einer Sekunde und Du musst nicht mal darüber nachdenken, weil es in echt passiert.


Deshalb mein Tipp an Euch: Denkt nur an das und macht nur das, was in dem Moment gerade wirklich wichtig ist. Besinnt und konzentriert Dich auf das wirklich Wesentliche. Alles andere ist Nebensache.


Kameramann: Dominik Seitz

Darsteller/Skript/Schnitt: Dominik Kunzler

Musik:

Titel 1: "Athena"

Titel 2: "the hardest part"


Equipment:

Der Minibarren wurde uns von Edelkraft zu Verfügung gestellt.

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